Angeln – Sport oder Hobby?
Das Angeln hat sich zu einer Freizeitaktivität entwickelt, die immer mehr naturbegeisterten Menschen Spaß macht und ihnen zu Entspannung verhilft. Darüber hinaus ist das Angeln durchaus eine anspruchsvolle Beschäftigung, die ein hohes Maß an Ausdauer, teilweise auch Körperkraft, ein schnelles Reaktionsvermögen, einschlägigem Wissen und teilweise jahrelanger Erfahrung bedarf. Beim Angelsport und beim Hobbyangeln nutzen die Angler für den Fang von Fischen sowohl die zugelassenen Binnengewässer als auch außerhalb von Deutschland die Meere.
Wenn Sie in Deutschland angeln möchten, dann sind die Möglichkeiten aufgrund des örtlich begrenzten Anglerscheins recht begrenzt und eingeschränkt. Gehören Sie zu den passionierten Anglern, die es auch ein bisschen anspruchsvoller mögen und das Abenteuer lieben, dann können Sie ihre Vorliebe in nordischen Ländern wie Finnland, Norwegen, Schweden oder Frankreich und Kanada am besten ausleben. Viele Hobby- und auch Sportangler zieht es nach Holland, wo sie zahlreiche Süßwasserfischarten fangen können. Insbesondere Fischarten wie Hecht, Zander und Barsch können die routinierten Raubfischangler fangen. Darüber hinaus gehören auch Ale und Schleie zu den Fischarten, die für Hobby- udn Sportangeler interessant sind.
Alternativ zur beliebten Freizeitbeschäftigung des Angelns gehört das sogenannte Sportangeln zu den Aktivitäten, die sowohl die entsprechende Ausrüstung als auch diverse Vorbereitungen betrifft. Häufig sind auch professionell Sportangler im Verein organisiert. Über die speziellen Vereine werden im Zusammenhang mit dem Angeln als Sport alljährlich Wettkämpfe veranstaltet, die als Angelcasting einen mehr oder weniger großen Bekanntheitsgrad erlangt haben. Das Casting stellt eine spezielle Disziplin beim Angelsport dar, bei der das möglichst genaue Werfen der Angelschnur auf ein vorgegebenes Ziel im Mittelpunkt steht. Das geübte Werfen der Angel besitzt für einen erfolgreichen Fang eine wichtige Bedeutung.
Sowohl beim Angeln als Hobby als auch beim sportlichen Angeln werden unterschiedliche Methoden durchgeführt, deren Kenntnis und Perfektion bei der Umsetzung die Basis für den gewünschten Fang von ausgesuchten Fischen darstellen. Neben dem Nacht-, Karpfen- und Hochseeangeln stehen das Eisangeln und das Raubfischangeln im Zentrum. Beim Sportangeln kommt es meist dazu, dass die gefangenen Fische wieder zurück ins Wasser gegeben werden. Oftmals werden die Tiere jedoch getötet. Dies ist zum Teil dann der Fall, wenn Sie an einem sogenannten Matsch- oder Wettkampfangeln mitwirken. Dieses gilt nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern wird gleichsam in der Fischzucht und im Zusammenhang mit ökologischen Untersuchungen als Bestandsaufnahme und als Regulationsmaßnahme der Bestände genutzt. Beim Matchangeln verwenden Sie eine Angelrute, die nicht länger als 13 m ist und angeln in der Regel nur 3 Stunden. Das Matchangeln wird deutschlandweit nicht durchgeführt. In Kanada oder in nordischen Ländern ist dieses Angeln jedoch häufig anzutreffen.
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